Archiv | Infoletter 02/2012 - Laserbeschriften

Die Waage halten – zwischen Chance und Risiko!

Vorwort

Früher galt: Ein Leben ein Job – heute: Ein Leben im dauerhaften Wandel.
Durch die Globalisierung und die „Digitale Revolution“ werden wir permanent mit neuen Ideen, Lösungen, Produkten etc. bombardiert. Informationen werden blitzschnell und ungefiltert verbreitet und stehen allen gleichermaßen zur Verfügung.

Diese Entwicklung erzeugt gerade bei mittelständischen Unternehmen einen extremen Handlungsdruck. Als verantwortungsvoller Unternehmer stellt man sich täglich die Frage, in welche dieser neuen Technologien soll man investieren, welche neuen Informationsmedien muss man anbieten, welche Form der Außenwirkung ist zielführend und/oder zukunftsträchtig und welche Strategien in der Personalentwicklung sollen wir verfolgen?

Wer nicht mit der Zeit geht, geht bekanntlich mit der Zeit. Deshalb heißt es, im Arbeitsalltag mit der nötigen Besonnenheit zu agieren, nicht jedem neuen Trend hinterherzulaufen und gleichzeitig immer gut informiert zu sein, um nicht von wichtigen Neuerungen überrascht zu werden. Nah am Kunden entwickeln wir uns gemeinsam mit diesem immer weiter, optimieren unsere Prozesse und erweitern unser Spektrum um fortschrittliche Techniken.

Das neueste Ergebnis unserer strategischen Investitionsplanung: Im zweiten Quartal dieses Jahres werden wir unseren Maschinenpark um eine moderne hydraulische Abkantpresse erweitern. Ziel ist es, die Fertigungstiefe im Bereich Prototypen und Kleinserienfertigung auszuweiten, um unseren Kunden Leistungen aus einer Hand anbieten und noch schneller auf deren Wünsche reagieren zu können. Das Verfahren und die Anwendungsmöglichkeiten werden wir Ihnen in einem der nächsten Newsletter vorstellen.

Wir glauben an den Wachstumsmotor Innovation durch Motivation. KURIOS zeichnet sich dadurch aus, dass wir mit viel Spaß am Entwickeln immer wieder innovative Ideen kreieren – und dass quer durch die ganze Belegschaft. Das großartige Potential einer motivierten Belegschaft ist der wahre Reichtum eines modernen mittelständischen Betriebes und umgekehrt ist der gestalterische Freiraum für das Team eine hohe Motivation im anstrengenden Arbeitsalltag.

Werden Sie unsere nächste Herausforderung.

Ihre

Stephen R. Ostermoor         Jens-Uwe Kuschnerus

Laserbeschriften – Ungewöhnlich individuell.

Verfahrenstechnik

Schnell, automatisiert und individuell lassen sich mit dem Laser materialschonend und mit höchster Präzision Beschriftungen und Kennzeichnungen in nahezu jeden Werkstoff einbringen. Somit ist das Laserbeschriften die effizienteste Verfahrenstechnik, wenn es um die technische Markierung hoher Stückzahlen in kürzester Zeit geht.

KURIOS beherrscht sämtliche Standards in der Laserbeschriftung. Komplexe Werkstücke lassen sich bei uns ebenso bearbeiten wie schwer zugängliche Bereiche. Unsere modernen Laseranlagen mit fortschrittlichen Steuerungssystemen und tiefgreifenden Einflussmöglichkeiten sorgen für eine bestmögliche Parameteroptimierung und die passgenaue Umsetzung Ihrer Ideen.

Gerade wenn Ihre Anforderungen über die gebräuchlichen Standards in der Laserbeschriftung wie das Kennzeichnen oder Nummerieren, das Aufbringen von Barcodes, DataMatrixcodes, Haltbarkeitsdaten oder Werbeartikel mit Logobranding hinausgehen, sind wir Ihr Ansprechpartner.

Dank eines modernen Laserbeschriftungssystems ist KURIOS als eines von wenigen Unternehmen in der Lage, neben den üblichen Standars wie Scanner- und Rasterbeschriftungen auch großflächige Einzelformate bis 2m x 3m zu bearbeiten oder bei entsprechender Unterteilung auch beliebig große Flächen mit CO2-Lasern zu beschriften. Unser fundiertes Know-How ermöglicht u. a. die partielle Anarbeitung von größeren Einzelsegmenten – auch mit fließenden Übergängen von Mustern.

Unsere Vorteile für Ihre Qualitätsanforderungen!
  • Langjährige Erfahrungen in zahlreichen Branchen von Medizintechnik über Messtechnik bis Automotive und Aerospace als Zulieferer und Beratungsunternehmen
  • Ein starkes Team von Technikern und Facharbeitern sichert im Mehrschichtsystem termingerechte Fertigung bei höchster Produktqualität
  • Einsatz modernster Anlagen- und Messtechnik
  • Qualitätssicherung in Zusammenarbeit mit dem TÜV Nord und dem Germanischen Lloyd
Technische Angaben zum Laserbeschriften

Anlagentechnik:
  • 3 CO2-Laserbeschriftungssysteme
  • 2 Nd:YAG-Laserbeschriftungssysteme
  • Bearbeitungsfläche: von 100 mm x 100 mm bis 2.000 mm x 3.000 mm
  • Laserleistung bis 20 / 50 / 100 / 220 / 600 Watt
Programmierung / Software:
  • Optiscout CAD/CAM-Modul
  • AutoCAD CAD mit CoCut CAM-Modul
  • TrueMark, FobaLas
  • Adobe Illustrator, CorelDraw
Datenübernahmeformate:
  • Vektor- und Bitmapdateien aus diversen Softwareprodukten über folgende Austauschformate *.ai, *.eps, *.job, *.scv, *.dxf, *.dwg, *.cdr, *.vda, *.igs, *.ug, CATIA V4, CATIA V5
Datentransport:
mail – kurios@kurios.de
Odette Datentransferprotokoll
(bitte Kontaktdaten anfordern)

Materialien

nichtmetallische Werkstoffe
  • Je nach Material unterscheidet man Laserbeschriftung durch Oberflächenabtrag, chemische Reaktion (Aufkohlung), Aufschäumen bzw. einer Kombination aus diesen Mechanismen. Es eignen sich
  • Acrylglas, PS, ABS, PE, POM, PTFE, ...
  • Holz, MDF, Holzverbundwerkstoffe, ...
  • Papier, Papprohre, ...
  • Klebeetiketten
metallische Werkstoffe
  • Je nach Material und Parameter kann durch Oberflächenabtrag oder Anlaßbeschriftung (Carbonisierungseffekte in oberflächennahen Schichten) eine Markierung erreicht werden
  • Zusätzlich bieten wir auch das Laserpigmentieren mit einigen Farbtönen an (Farbpartikel werden in die Materialoberfläche eingelagert)
  • Stahl, Edelstahl, Aluminium, Messing
  • Auch bei beschichteten oder veredelten Oberflächen (Eloxalbeschichtung, Chrombeschichtung, verzinkt, lackiert, etc.)
Anwendungen
  • Kennzeichnungen auf technischen Bauteilen
  • Logos auf Namensschildern
  • Individualbeschriftung für Awards / Objektbeschilderung / Werbemittel selbstklebende Etiketten mit Barcode / DataMatrix Code
  • Diffusoren für Lampen (partielle Textur der Abdeckscheiben)
  • Großflächige Gravuren und Reliefs

Ein Hamburger Hostel mit "Wow"-Effekt.

Referenz Laserbeschriften

Wuchtig und schnörkellos ragt die dunkelrote Ziegelfassade in den Himmel, dahinter liegt eine Welt, die zum bewussten Hinschauen und Schmunzeln einlädt. Aus Schubkarren geformte Sessel, orangefarbene Absturznetze als Bett-Rücken und Kleiderhaken aus Pümpeln – im Februar 2012 hat die „Superbude II“ in Hamburgs Szeneviertel Schanze eröffnet und überrascht schon beim Eintreten mit unkonventionellen Gestaltungsideen.

Nicht nur das Design, sondern auch das innovative Konzept des Hamburger Hoteliers Kai Hollmann überzeugen: Die in einem ehemaligen Fernmeldeamt der Jahrhundertwende beheimatete Superbude bietet Ihren Gästen einen gelungenen Mix aus unkomplizierter Hostelübernachtung und dem Service eines technisch optimal ausgestatteten Hotels. Je nach Bedarf lässt sich die Belegung der individuell eingerichteten „Buden“ flexibel anpassen und aus Doppelzimmern entstehen mit wenigen Handgriffen 3- bzw. 4-Bettzimmer. Damit bietet die Superbude mit 90 Zimmern Platz für bis zu 270 Gäste.

Gestaltungsidee für die Superbude war eine kostengünstige Ausstattung, die neben dem authentischem Charakter auch Originalität und zweckmäßigen Komfort für die Gäste gewährt. Umgesetzt wurde dies u. a. durch die Integration und Zweckentfremdung lokaltypischer Alltagsgegenstände und Materialien.

Im Loungebereich findet sich dieser Ansatz in einer rund 40 Meter langen Multifunktionswand aus gelben Holzpaneelen wieder, in die wichtige Funktionseinheiten des Hotels integriert worden sind – von der Internetstation über Gästesafes bis hin zu einer aus Jeanshosen gefertigten Sofaecke. Besonderes Highlight: als Referenz an Hamburg und als Leitmotiv – das in den 90 Bädern der „Buden“ in der hölzernen Wandverkleidung erneut aufgenommen wird – wurde ein Muster aus gewundenen, fortlaufenden Tauen in die Holzpaneele lasergraviert.

Das für das Interior Design verantwortliche Augsburger Kreativteam Dreimeta hat in KURIOS einen kompetenten Partner bei der Umsetzung diese anspruchsvollen Aufgabe gefunden. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden wurde eine Lösung entwickelt, die die Materialästhetik der grob belassenen Holzplatten und deren Lebendigkeit unterstreicht. Durch eine starke Verkohlung bei der Lasergravur, die gewollte Ablagerung des Schmauchs und eine starke Vertiefung der Gravur wurde der gewünschte Vintage-Look hervorgerufen.

Eine besondere Herausforderung bei der Ausführung stellten die fließenden Übergänge des Tau-Motivs – insbesondere bei Winkellösungen – zwischen den Einzelsegmenten dar. Durch den Einsatz modernster Laserschneidsysteme mit einer Bearbeitungsfläche von bis zu 2 x 3 Metern sowie fortschrittlichen Steuerungssystemen für eine bestmögliche Parameteroptimierung war KURIOS in der Lage, in kürzester Zeit ein wirtschaftliches und passgenaues Ergebnis zu erzielen. Durch Parameterarchivierung wird darüber hinaus eine sehr gute Reproduzier- und Prozesssicherheit für eventuelle Folgeaufträge gewährleistet.

Auch bei diesem Projekt hat sich ein besonderer Vorteil in der Zusammenarbeit mit KURIOS gezeigt: Dank seines effektiven Projektmanagements und der hohen Produktivität konnte KURIOS schnell und flexibel auf kurzfristige bauliche Veränderungen und zeitliche Verzögerungen reagieren – und dazu beitragen, dass die neue Innenarchitektur Geschichten erzählt und die Sinne berührt. Hinsehen lohnt sich!

Steckbrief: André Sauer (Fertigungsleitung) im Porträt

André Sauer - Ein Mann der Technik

Wenn es blinkt, leuchtet, sich bewegt oder einfach nur mechanisch klickt, ist André Sauer in seinem Element. Der Technikbegeisterte ist als Fertigungsleiter bei KURIOS am rechten Platz: „Ich mag Technik, egal in welcher Form und bin froh, bei meiner Arbeit täglich damit in Berührung zu kommen.“ Der zweifache Familienvater ist ein Mann der ersten Stunde und hat den Erfolg von KURIOS seit 1994 mitgestaltet: „Am Anfang war alles noch recht abenteuerlich und experimentell. Die positive Entwicklung hat aber gezeigt, dass es genau richtig war, diesen Weg einzuschlagen und heute als Leiter der Fertigung die vielen Erfahrungen mit den Produktionsprozessen weiter zu geben und zu steuern.“

Klare Ansagen zu treffen und dabei im Rahmen des Möglichen auf die individuellen Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen, kennzeichnen den Führungsstil von André Sauer. Das Ergebnis ist ein hochmotiviertes Team, das bei seinem Teamleiter stets auf ein offenes Ohr für neue Ideen und Verbesserungsvorschläge stößt. Angefangen hat alles mit einer Ausbildung zum Facharbeiter Datenverarbeitung bei der DP: „Zwischen Mikroelektronik oder Mikromechanik lag für mich schon immer die Qual der Wahl. In den 80ern habe ich mich dann doch für das neue Medium Computer begeistert.“ Da es auch im Uhrmacherhandwerk so schön klickt, hätte sich der wissbegierige Technikfreak auch einen Werdegang als Uhrmacher vorstellen können: „Aber aus heutiger Sicht, bei der die Brille nicht zu weit weg liegen darf, war die Entscheidung für die Rechentechnik wohl genau die Richtige.“

7 persönliche Fragen an André Sauer

Welches ist ihr Lieblingsbauteil?
LED, die gibt es in den verschiedensten Ausführungen und sie sind bislang das Leuchtmedium der Zukunft

Was motiviert Sie?
Es macht Spaß, jeden Tag am Erfolg des Unternehmens mitzuwirken und mit allen Kollegen sichtbar einen Teil dafür beizutragen.

Wen oder was würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen?
Meine Frau und meine beiden Söhne, da sie für mich das Wichtigste sind und ich mir bislang für sie leider immer zu wenig Zeit nehme. In den Koffer würde ich wenigstens eine Armbanduhr packen. Nicht wegen der Zeit, eher wegen der Technik.

...auf welche Insel würden sie reisen?
Wenn schon eine Insel, dann muss es Rügen sein. Meine Heimatinsel, auf der ich meine Kinder- und Jugendzeit verleben durfte.

Wie können Sie nach einem Arbeitstag am besten entspannen?
Entspannen kann ich nach einem langen und angespannten Arbeitstag bereits durch die einstündige Heimreise mit dem PKW ins niedersächsische Bothel. Zu Hause nehme ich dazu gern etwas zum Lesen in die Hand. Weniger ein Buch als eher eine Auswahl an Fachzeitschriften vom Funkamateur bis zur ProMobil.

...und im Urlaub?
So richtig entspannen mit Langzeitwirkung kann ich im Urlaub an der See. Dabei ist mir die Ostsee noch etwas lieber als die Nordsee. Da die Nordsee jedoch etwas dichter zu meinem Wohnort liegt, bin ich bei gelegentlichen Wochenendkurztrips mit unserem alten Wohnmobil doch tolerant genug und akzeptiere das periodische Verschwinden der See.

Ist Ihr Wohnmobil Ihre „heimliche Liebe“?
Könnte man so sagen. Mein Wohnmobil ist schon 28 Jahre alt und in meiner Freizeit bastle ich eher daran herum, als meiner Frau im Garten zu helfen. Ich habe es ursprünglich gekauft, um darin intensiv Zeit mit der Familie zu verleben. Man ist ja förmlich gemeinsam gefangen.
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